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    Reisekrankheiten in Kambodscha

    Jetlag

    Starten Sie Ihre Kambodscha Reise entspannt, um den Jetlag gering zu halten

    Gönnen Sie sich auf Ihrer Reise auch etwas Ruhe

    Jet lag ist das Durcheinanderbringen Ihrer „biologischen Uhr“, u.a. des Schlaf-Wach-Rhythmus, verursacht durch den Flug über mehrere Zeitzonen. Im Kambodscha ist es in der deutschen Winterzeit 6 Stunden später und im Sommer 5 Stunden später als in Deutschland. Die ersten Tage nach dem Flug muss sich der Körper an den neuen Bio-Rhythmus gewöhnen, dadurch können Sie sich müde oder benommen fühlen. Tipps zur Überwindung des Jetlags: Es ist ratsam im Flugzeug wenig Kaffee oder Alkohol zu trinken und nach Ankunft die ersten Tage nicht zu viel von sich zu verlangen. Weiterhin ist es empfehlenswert, sich so schnell wie möglich an den neuen Schlafrhythmus zu gewöhnen.

    Hautpflege

    Nehmen Sie kleine Wunden in den Tropen ernst: Beobachten und desinfizieren Sie sie und kleben Sie tagsüber eventuell ein Pflaster darauf. Schützen Sie Ihre unbedeckte Haut immer mit einer Sonnencreme. Tragen Sie keine grell gefärbte oder schwarze Kleidung und benutzen Sie kein starkes Parfüm, Deo oder Aftershave, um stechende Mücken auf Distanz zu halten. Waschen oder desinfizieren Sie ihre Hände nach jedem Toilettenbesuch und kauen Sie lieber nicht an den Nägeln.

    Sonnenstich

    Vermeiden Sie einen Sonnenstich, indem Sie einen Hut o.ä. und eventuell eine Sonnenbrille tragen. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer eine Flasche Wasser mithaben, vor allem, wenn Sie in die Natur gehen und Trinkwasser nicht schnell zur Hand ist. Wenn Sie einen Sonnenstich vermuten (bei Schwindelgefühlen oder Kopfschmerzen): Trinken Sie etwas, setzen Sie sich in den Schatten und ruhen Sie sich einen Moment aus. Auch die Einnahme von Vitaminpräparaten, insbesondere Vitamin B, ist empfehlenswert.

    Hygiene an Straßenständen

    Achten Sie auf gute Hygiene an Straßenständen in Kambodscha

    Probieren Sie das leckere Essen an den Garküchen

    In Kambodscha ist es nicht immer sicher an Straßenständen zu essen. Essen Sie hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: Die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch. Essen Sie in Restaurants, in denen Sie gut sehen können, dass sie sauber sind. Bei den Straßenständen empfiehlt es sich nicht, spät am Tag noch Fleisch zu essen. Das hat dann manchmal den ganzen Tag gelegen. Ein bewährtes Hausmittel gegen Durchfall ist das Trinken von Cola und Brühe. Cola kann man überall kaufen und viele Hotelzimmer sind mit einem Wasserkocher ausgestattet.

    Diarrhö

    Bei Diarrhö handelt es sich um eine Veränderung des Darm-Rhythmus. Klima und Nahrung, besonders scharfes Essen, können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Solange diese Erscheinung ohne weitere Nebenwirkungen auftritt, gönnen Sie sich am besten ein wenig Ruhe und sorgen Sie dafür, dass Sie viel Wasser trinken. Sie können eventuell eine ORS-Lösung (Orales Rehydrations-Salz) in Wasser aufgelöst einnehmen, sodass Sie nicht austrocknen. Dies ist besonders für Kinder und ältere Urlauber wichtig. An Reisetagen können Sie auch Loperamide einnehmen. Dieses Mittel legt die natürliche Bewegung des Darms lahm, sodass es sich so anfühlt, als wenn die Diarrhö vorbei wäre. Hierbei handelt es sich allerdings nicht um ein Medikament, sondern nur ein vorübergehendes Stopfmittel, das Sie nur in Ausnahmesituationen verwenden sollten, z. B. wenn Sie mehrere Stunden im Bus sitzen müssen. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage andauern oder sollten Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhl oder andere Symptome auftreten, nehmen Sie unbedingt Kontakt mit einem Arzt auf.

    Um Diarrhö zu vermeiden trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen, Dosen oder Getränke, die aus abgekochtem Wasser zubereitet wurden, wie zum Beispiel Tee oder Kaffee. Eiswürfel sind am ehesten vertrauenswürdig, wenn es runde Kugeln mit Löchern in der Mitte sind. Fruchtsaft ist nur sicher, wenn kein Wasser zugesetzt wurde. Achten Sie darauf, dass Fleisch und Fisch gründlich gekocht oder durchgebraten ist.

    Malaria

    Schützen Sie sich nachts mit einem Netz vor Mücken

    Auch in einfachen Unterkünften sind Mückennetze üblich

    Malaria kommt das ganze Jahr über in Kambodscha vor, insbesondere außerhalb der großen Städte. Daher ist es wirklich wichtig, risikobeschränkende Maßnahmen zu treffen und ein Standby-Medikament für Malaria bei sich zu führen. Risikobeschränkende Maßnahmen sind zum Beispiel am Abend Arme, Beine und Füße zu bedecken, ein Mückenmittel mit DEET und ein Mückennetz zu benutzen, das Sie eventuell mit einem mückentötenden Mittel imprägnieren. Die Art der Prophylaxe hängt ab von der Dauer Ihres Aufenthalts, Ihrem persönlichen medizinischen Hintergrund und dem Gebiet, in das Sie reisen möchten. Wir raten Ihnen sich von einer medizinischen Instanz aufklären zu lassen. In Deutschland wird normalerweise Malarone oder Lariam als Prophylaxe empfohlen. Insbesondere Lariam ist ein relativ starkes Mittel. Nebenwirkungen erfragen Sie am besten bei Ihrem Hausarzt. Da dieses Medikament so stark ist und auf Grund der Tatsache, dass in vielen Gebieten kein großes Malaria-Risiko besteht, gibt es Reisende, die völlig auf eine Prophylaxe verzichten. Diese Entscheidung sollte jeder Reisende selber treffen.

    Dengue-Fieber und Japanische B-Encephalitis

    Beides sind Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden. Hier können Sie also dieselben Vorsorgemaßnahmen treffen wie bei Malaria. Es gibt keinen Impfschutz oder eine Prophylaxe gegen Dengue-Fieber. Gegen die Japanische B-Encephalitis gibt es allerdings einen Impfschutz. Diese Impfung wird empfohlen, wenn Sie länger als sechs Monate nach Asien reisen wollen.

    erlebe-kambodscha hat sich bemüht, die Korrektheit der Informationen zu landestypischen Krankheiten in Kambodscha zu gewährleisten. Wir empfehlen Ihnen auch selbst Kontakt mit einem Arzt oder mit einer anderen medizinischen Instanz aufzunehmen, die auf dem Gebiet der Tropenmedizin Sachkenntnis hat. So erhalten Sie den aktuellen Stand der Informationen.